Johannisbeere ➕ /➕➕ 

Stachelbeergewächs

Quelle: Bild 1: kurtklucina0 / Bild 2: Ginder / Bild 3:  Kathas_Fotos > Pixabay

ALLGEMEINES

Herzwurzler

heimisch

mehrjährig

 

STANDORT 🌕

.🍽 ESSBAR

Früchte

GESCHMACK

Rot: süß - säuerlich

Weiß: aromatisch, mild, süß

Schwarz: herb, würzig

 ÖKOLOGIE

🐝 Wildbienen: 12 (Nektar/Pollen)

🐛 Raupen: 13 (5 spezialisiert)

Schwebfliegen: 3

Käfer: 3

🌸 BLÜTE  / 🍃 LAUB / 📙Frucht

BLÜTEZEIT

Apr - Mai

 

🌸 BLÜTENFARBE

Grün

 

📙FRUCHT

Jul - Aug

FRUCHTFOLGE

10 - 15 Jahre am gleichen Standort, dann Wechsel

 

PARTNER

GUTE PARTNER

Kräuter: Wermut (hilft gegen Säulenrost), Melisse, Knoblauch, Maiglöckchen, Schnittlauch.

Blumen: Ringelblume, Beinwell, Vergissmeinnich

Beerenobst: Stachelbeere, Josta-Beere, Heidelbeere, Preiselbeere.

Gemüse: Tomate, Buschbohne.

SCHNITT Rote + Weiße

 

2 - 3 jähr. Holz trägt die meisten Früchte

daher schneiden:

- vergreiste Haupttriebe (junge Triebe stehen lassen)

- lange Seitentriebe + Triebspitzen

- dann Triebspitzen oben um 1/3 kürzen

(bestenfalls bleiben 8 - 10 Triebe stehen)

 

nach Ernte:

lange Seitentriebe und zu lange Peitschen ab auf ca. 1 cm lange Reststücke

SCHNITT  Schwarze

 

tragen die Früchte am 1 jährigen Holz !

nach Ernte die abgetragenen Seitenäste entfernen

dafür 3 -4 helle Bodentriebe stehen lassen

 

die ältesten Gerüstäste (ohne helle Seitentriebe vollständig entfernen)

 

Frühjahr: Haupttrieb bis nach 3. Seitentrieb abschneiden

 

2 - 3 ältesten Haupttriebe bodennah ab (dunkles, kräftiges Holz)

verkümmerte und zu dicht stehende ab

von den jungen Trieben 2 - 3 stehen lassen

VERMEHRUNG

Abriss: (Frühjahr/Herbst): Frisch aus dem Boden austreibende Triebe inklusive Wurzeln vorsichtig abtrennen und direkt einpflanzen

Steckhölzer (Nov.-Feb.): Nach dem Laubfall kräftige, einjährige Triebe (bleistiftdick) in 20-30 cm lange Stücke schneiden. Diese werden zu 2/3 in lockere Erde gesteckt, sodass nur 1-2 Knospen herausschauen.

Stecklinge (Frühsommer):  grüne Triebspitzen (10-15 cm) mit 3-4 Blättern abschneiden, untere Blätter entfernen, in Töpfe mit Erde stecken

(schattig, feucht halten)

💧  WASSERBEDARF

feucht bis frisch

BODEN / DÜNGER

BODEN

durchlässig, humös, nährstoffreich (kein Kalk)

DÜNGER

Hornspäne, Laubmulch, Kompost, Stallmist

Beerendünger: Kalium +Phosphor für Blüten- und Fruchtbildung entscheidend

(zu viel Stickstoff macht anfällig für Krankheiten)

Alternativ: Tomatendünger,  selbstgemachte Brennnesseljauche

PH

5,5 - 6,5 leicht sauer - neutral

🐞NÜTZLINGE / SCHÄDLINGE

NÜTZLINGE

Marienkäfer (und deren Larven): Fressen Blattläuse.

Florfliegenlarven: Effektiv gegen Blattläuse.

Schwebfliegenlarven: Reduzieren Blattlauskolonien.

Schlupfwespen: Parasitieren Blattläuse

SCHÄDLINGE

Johannisbeerblasenlaus: verursacht rote, blasige Aufwölbungen auf den Blättern roter Johannisbeeren

(bei schwarzen Sorten eher gelbliche Verfärbungen). Die Läuse sitzen auf der Blattunterseite.

Stachelbeerblattwespe: Larven (kleine, schwarze Raupen) können Johannisbeersträucher innerhalb kurzer Zeit kahlfressen, oft bleiben nur die Blattrippen übrig.

Johannisbeergallmilbe: Führt zu stark angeschwollenen Knospen, die nicht austreiben und vertrocknen, vor allem bei schwarzen Johannisbeeren.

Johannisbeerglasflügler: Larven bohren Gänge in die Triebe, was zum Absterben einzelner Zweige führt.