Bereich Beeren: 0,04 Nährstoffe / PH 5,5
Bereich Wegekreuz: Nährstoffe 0,15 / PH 6,6
Bereich Laterne/Schaukel: PH 6,4
Bereich Gartenmitte: Nährstoffe 0,0 / PH 5,75
Schwachzehrer: geringer Bedarf an Stickstoff
Mittelzehrer +Starkzehrer: höherer Bedarf an Stickstoff
Stickstoff (N): Der Wachstumstreiber, Energielieferant.
Für saftiges Grün, schnelles Wachstum.
Phosphor (P): Der Wurzel- u. Blütenbooster
Für gesundes Wurzelwachstum, sorgt für prächtige Blüten und Früchte.
Kalium (K): Der Gesundheitsminister, stärkt Abwehrkräfte.
Reguliert den Wasserhaushalt, hilft bei der Bildung von Kohlenhydraten, macht Pflanzen widerstandsfähiger.
KAFFEESATZ
(nie für Setzlinge), nur für Pflanzen, die saure Böden mögen
Blühendes: Hortensien, Rhododendron, Heidelbeere, Azalee, Lilien, Pfingstrosen
Obst/Gemüse: Erdbeere, Heidelbeere, Gurke, Zucchini, Kürbis, Tomate, Kohl, Kartoffel, Möhre
Mischung: 10 L Erde = 1 Inhalt Kaffeefilter
HORNSPÄNE
liefern nur Stickstoff, zersetzt sich langsam im Boden - also hervorragender Langzeitdünger
BANENSCHALEN
für Tomaten, zersetzen sich langsam im Boden
enthalten: Kalium, Magnesium, etwas Stickstoff, Schwefel
EIERSCHALEN
für Pflanzen, die einen hohen Kalkanteil brauchen
Kalzium, Fluor, Phosphor, Schwefel, Zink, Mangan, Eisen, Kupfer
(Eierschalen über Nacht in Wasser, am nächsten tag Pflanzen damit gießen. 1 L Wasser = 1-2 Eier)

1) Erhaltungsdüngung ausgewogen (gleiche Anteile N, P, K)
Blumen, Gemüse, Rasen. > während der gesamten Wachstumsperiode > für stetige Versorgung
mögliche Zusammensetzung:
5-5-5 / 9-9-910-10-10 / 12-12-12 /14-14-14 / 15-15-15 / 16-16-16 / 17-17-17 / 18-18-18 / 19-19-19 / 20-20-20
2) Stickstoffreiche Düngemittel (höherer Stickstoffgehalt)
Für Pflanzen, bei denen das Blattwachstum im Vordergrund steht.
Blattgemüse: Hervorragend für schnell wachsende Grünpflanzen wie Salat, Spinat, Grünkohl, bei denen üppiges Laub erwünscht ist.
Gräser + Rasen: fördern dichte, grüne Rasenflächen
mögliche Zusammensetzung:
20-5-5 / 20-10-10 / 20-12-12 / 25-5-15 /26-10-12 / 30-5-5 / 30-10-10
3. Phosphorreiche Düngemittel
Für Wurzelentwicklung + Blüte von entscheidender Bedeutung.
Blühende Plfanzen: blühende Ein- u. Mehrjährige für üppige Blüte.
Fruchtpflanzen: (Tomaten, Paprika ,Obstpflanzen), um Fruchtansatz und Qualität zu verbessern.
mögliche Zusammensetzung:
6-25-19 / 10-20-10 / 10-26-10 / 10-52-10 /2-24-12 / 12-36-12 / 14-35-14
. 4) Kaliumreiche Düngemittel (während Blüte + Fruchtphase)
für Widerstandsfähigkeit + Fruchtqualität z.B. Gurke, Apfel
mögliche Zusammensetzung:
5-10-20 / 10-15-20 / 10-20-30 / 12-10-30 /12-6-22 / 15-5-20 / 15-5-30
5. Starterdünger (Wurzelbildung Jungpflanzen + Zwiebeln)
Nährstoffschub für junge Pflanzen (z.B. Sämlinge, Jungpflanzen)
mögliche Zusammensetzung:
0-20-20 / 4-20-10 / 5-10-5 / 5-15-10 /6-12-6 / 7-21-14 / 10-5-10 / 10-15-10
Die Summe macht's
Summe der NPK-Werte = wie konzentriert ist der Dünger:
5-5-5 Dünger = insgesamt 15% Nährstoffe, der Rest sind Füllstoffe.
20-20-20 Dünger ist hochkonzentriert - hier ist Vorsicht bei der Dosierung geboten!
Obstbäume und -sträucher
Junge Obstgehölze: profitieren von einem höheren Stickstoffanteil (etwa 10-5-5).
Im fruchttragenden Alter: ein ausgewogeneres Verhältnis wie 5-5-5 sinnvoll.
Gemüsepflanzen
Blattgemüse (Salat, Spinat) bevorzugen stickstoffreiches Verhältnis 4-1-2.
Fruchtgemüse (Tomaten, Paprika) benötigen mehr Kalium für reiche Ernte – Verhältnis 5-10-10.
Vegetatives Wachstum (Blätter und Triebe) = Stickstoff besonders wichtig.
Ein Verhältnis 3-1-2 fördert die Bildung von Blättern +Trieben.
(Bei Blattgemüse kann der Stickstoffanteil noch etwas höher sein)
Blüten- und Fruchtbildung:
erhöhen von Phosphor- und Kaliumanteil
Verhältnis 2-3-4 unterstützt diese Phase.
(Bei Fruchtgemüse kann ein noch höherer Kaliumanteil die Fruchtqualität verbessern)
Reife- und Erntezeit: Abschluss des Wachstumszyklus
In der Endphase Stickstoffanteil reduzieren, Kaliumanteil erhöhen
Ein Verhältnis von 1-1-3 hilft , die Früchte optimal auszureifen und sich auf den Winter vorzubereiten.
(Bei mehrjährigen Pflanzen unterstützt dies auch die Bildung von Reservestoffen für die nächste Saison)
Diese Verhältnisse sind Orientierungswerte.
Spurenelemente
Diese Mikronährstoffe, die in winzigen Mengen benötigt werden, spielen eine entscheidende Rolle bei zahlreichen Stoffwechselprozessen. Zu den wichtigsten Spurenelementen gehören:
Eisen (Fe): Chlorophyllproduktion + Enzymfunktionen > unverzichtbar für Photosynthese, Energiestoffwechsel.
Zink (Zn): entscheidende Bedeutung für Hormonsynthese + enzymatische Aktivität > unterstützt Wachstumsregulierung, ist für Pflanzenstoffwechsel notwendig.
Mangan (Mn): beteiligt an Photosynthese + Stickstoffstoffwechsel > spielt entscheidende Rolle für Chlorophyllsynthese + Enzymaktivität.
Kupfer (Cu): für Proteinsynthese + Atmung unerlässlich > erleichtert verschiedene biochemische Prozesse.
Bor (B): für Zellwandbildung + reproduktive Gesundheit notwendig > beeinflusst Bestäubung und Samenentwicklung.
Molybdän (Mo): spielt Schlüsselrolle bei Stickstofffixierung + Nitratreduzierung > ist für Umwandlung von Stickstoff in eine für Pflanzen nutzbare Form unerlässlich.
Obstbäume und -sträucher
Junge Obstgehölze: profitieren von einem höheren Stickstoffanteil (etwa 10-5-5).
Im fruchttragenden Alter: ein ausgewogeneres Verhältnis wie 5-5-5 sinnvoll.
Gemüsepflanzen
Blattgemüse wie Salat und Spinat bevorzugen ein stickstoffreiches Verhältnis von 4-1-2. Fruchtgemüse wie Tomaten und Paprika benötigen mehr Kalium für eine reiche Ernte – hier empfiehlt sich ein Verhältnis von 5-10-10.
Einmaltragende Sorten: 1 x Frühjahr /2. Mal
Spätsommer, wenn die Erntezeit vorüber
Mehrmals tragende: kontinuierlich im Rhythmus von 14 Tagen.
kein Haushaltskompost, da zu hoher Salzgehalt
Beerendünger: (2 EL) o. Tomatendünger
(Kalium +Phosphor für Blüten- und Fruchtbildung entscheidend)
Mit Langzeitdünger: nur einmal zum Saisonstart.
salzempfindlich !
spezieller Rhododendron- oder Beerendünger
Hornmehl, Nadelkompost
Bei diesen Pflanzen gleich:
Start Frühjahr: Hornspäne, Kompost, Stallmist, Laubmulch, Rinderdung (Mrz-Apr)
in Blüte + Frucht: Beerendünger o. Tomatendünger, Obstdünger (Jun)
1 x Frühjahr (zum Austrieb)
(zu viel Stickstoff macht anfällig für Krankheiten)
(nur im äußeren Drittel des Blätterdachs, in Stammnähe kaum Feinwurzeln, um den Dünger aufzunehmen)
Clematis
Hauptdüngung: Mär - Apr, wenn Pflanze austreibt
Zusätzliche Düngung: 2. Gabe Juni bei Bedarf, um die Blüte zu unterstützen
Organische Dünger: Kompost, Hornspäne als natürl. Langzeitdünger, verbessert Boden
( ideal, da er Nährstoffe langsam freigibt)
NPK-Dünger: mit mehr Kalium und Phosphat, um Blütenpracht und kräftige Triebe zu fördern
Rosendünger: ist auf blühende Kletterpflanzen abgestimmt
Algenkalk oder Gesteinsmehl: Gut für Clematis, die leicht sauren Boden bevorzugen, um PH-Wert auszugleichen.
Rosen:
Frühjahr: stickstoffbetonter Dünger z.B. Hornspäne (regt Neubildung v. Trieben an)
Sommer: Kalium z. B. Holzasche (für Blühkraft + Winterfestigkeit)
Bananenschalen liefern Kalium.
Kaffeesatz liefert Stickstoff, Kalium, Phosphor.
Stauden:
✄ Frühjahr
Torf, Rindenhumus, Rhododendrondünger
1 x jährlich Langzeitdünger Mrz-Apr oder Kompost, Hornspäne
Kräuter:
✄ Frühjahr
Bohnenkraut + (ab 2. Jahr) > Rinderdung
Currykraut + (ab 2. Jahr) > Kompost, Pferdedung
Thymian (ab 3. Jahr) > etwas Kompost
Zitronenmelisse ++ (ab 3. Jahr) / Gewürzfenchel ++ > Kompost, Hornspäne
Knollenfenchel ++ > Stickstoffdünger ( Horngries / Knochenmehl)
Estragon ++ > Kompost, Rindermist, Düngepellets im Frühjahr
Lavendel +, Liebstöckel ++ > Kompost, NPKLangzeitdünger,
Zitronenverbene ++ > org. Langzeitdünger (Stickstoff)
Mädesüß ++ / Oregano + / Rosmarin + > Kompost, Hornspäne, Dung pelliert
Petersilie +/++ > Kompost, org. Gemüse/KräuterDünger
Salbei + > wenig, Frühjahr, Kompost + Sand
Schnittlauch ++ > Frühjahr Kompost
Ysop ++ > Kompost über das Jahr
Bäume
Frühjahr Kompost o. Dünger für Obstgehölze
Frühjahr: 5 - 10 L Kompost / Sommer: Nachdüngung 50 g Obst/Beerendünger
Herbst: dünne Schicht Kompost um den Stamm verteilen, nicht überdüngen !
Frühjahr Kompost o. Dünger für Nadelgehölze